Entlassungen – Christine Buchholz https://christinebuchholz.de Wed, 28 Aug 2019 14:57:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.12 Keine Standortschließungen. Keine Entlassungen bei Siemens! https://christinebuchholz.de/2017/11/21/keine-standortschliessungen-keine-entlassungen-bei-siemens/ Tue, 21 Nov 2017 13:56:25 +0000 http://christinebuchholz.de/?p=6644 Siemens, ein hoch profitables Unternehmen, plant die Schließung zahlreicher Standorte in Deutschland und die Entlassung tausender Beschäftigter. Die Fraktion DIE LINKE. ist solidarisch mit den Beschäftigten im Kampf um den Erhalt ihrer Standorte und Arbeitsplätze und übermittelt neben der persönlichen Unterstützung durch Abgeordnete vor Ort in den Betrieben folgendes Solidaritätsschreiben:

„Als wir mitbekamen, dass Siemens jetzt trotz Rekordgewinnen nochmals mehrere tausend Stellen abbauen will, blieb uns erst einmal die Spucke weg. Das Management hält es aber für nötig, die Gewinne auf euren Rücken noch mal weiter in die Höhe zu treiben. Wir halten es für richtig und bitter nötig, dass ihr für jeden einzelnen Arbeitsplatz auf die Straße geht und euch gegen diesen Frontalangriff des Managements wehrt. DIE LINKE steht dabei voll auf eurer Seite!
Siemens ist ein hochprofitables Unternehmen, der Gewinn lag im letzten Jahr bei über 6 Milliarden Euro. Auch der traditionsreiche Kraftwerksbereich hat zu diesem Gewinn beigetragen. Trotzdem will die Konzernleitung 6.900 von 30.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in dieser Sparte auf die Straße setzen.

Wir erwarten von Siemens, dass alle betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen unterbleiben, wie es im übrigen mit der IG Metall vereinbart wurde. Es darf nicht sein, dass das viel beschworene Unternehmerrisiko allein den Beschäftigten aufgebürdet wird. Die Siemens-Bosse kennen offensichtlich nur eine Logik: die Gewinnmaximierung. Sie reden von Verantwortung für die Zukunft des Unternehmens. Doch sie haben keine Scheu, verantwortungslos gegenüber dem Lebensrisiko, dem Armutsrisiko und dem Zukunftsrisiko von tausenden Menschen und ihren Familien zu handeln.
DIE LINKE solidarisiert sich mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens und ihrer Gewerkschaft IG Metall.
Wir werden weiter Druck auf die Bundesregierung machen, damit diese ihrer Verantwortung für die betroffenen Beschäftigten nachkommt und endlich Druck auf die Konzernspitze ausübt, ihre Pläne zur Schließung von Werken und Massenentlassungen zu stoppen.“

 

Unterzeichnende:
Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende
Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender
Katja Kipping, Parteivorsitzende
Bernd Riexinger, Parteivorsitzender

Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag aus den betroffenen Siemens-Standorten:
Christine Buchholz, Offenbach
Harald Weinberg, Erlangen
Jutta Krellmann, bisherige gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion
Caren Lay, Görlitz
Pascal Meiser, Berlin
Niema Movassat, Mülheim/Ruhr
Martina Renner, Erfurt
Sören Pellmann, Leipzig
und die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Konzerninteressen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten austragen https://christinebuchholz.de/2017/08/24/konzerninteressen-nicht-auf-dem-ruecken-der-beschaeftigten-austragen/ Thu, 24 Aug 2017 09:50:43 +0000 http://christinebuchholz.de/?p=6573
Besuch bei Honeywell
Besuch bei Honeywell

Seit August 2016 kämpfen die Beschäftigten von Honeywell Maintal, um die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze. Die Konzernleitung möchte den Standort Ende 2018 schließen. Anlässlich eines Treffens mit Vertrauensleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Betriebsrats erklärt Christine Buchholz (MdB), Verteidigungspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag und Kandidatin der LINKEN.Hessen für die Bundestagswahl:
„Es kann nicht sein, dass Arbeitsplätze den Interessen des internationalen Konzerns Honeywell geopfert werden. Die Schließung des Standorts in Maintal würde bedeuten, dass rund 100 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Viele von ihnen arbeiten seit über 30 Jahren dort und werden Schwierigkeiten haben, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Dass der Konzern sich nicht für ihr Schicksal interessiert, ist ein Skandal. Wirtschaftliche Gründe für die Schließung gibt es nicht. Der Aktienkurs und die Dividenden des Konzerns steigen und die Auftragsbücher sind voll.
Ich habe großen Respekt vor den Beschäftigten, die seit über einem Jahr für ihre Arbeitsplätze kämpfen. Ihnen gilt meine volle Solidarität.“

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