Über mich

Christine BuchholzLandesliste Hessen Platz 3Wahlkreis 185 - OffenbachJahrgang: 1971Beruf: Erziehungs-, Sozial- und Religionswissenschaftlerin

Geboren wurde ich im Jahr 1971 in Hamburg. Dort habe ich 1990 Abitur gemacht und Erziehungswissenschaft, Religion und Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Politik studiert. Während meines Studiums habe ich als Assistentin für Menschen mit Behinderung gearbeitet, später als freie Redakteurin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Mehrere Jahre war ich Betriebsrätin und Vertrauensfrau in einem Hamburger Pflegebetrieb. Seit 1994 bin ich politisch aktiv in verschiedenen sozialen Bewegungen, u.a. bei Studierendenprotesten, der Anti-Nazi-Bewegung und Friedensbewegung. 1994 trat sich bei den Jusos in die SPD ein. Nachdem die rot-grüne Koalition die Beteiligung am Kosovo-Krieg 1999 durchsetzte, trat ich aus der SPD aus. Motiviert durch die globalisierungskritische Bewegung seit Seattle 1999 und Genua 2001 wurde ich aktiv in der europäischen Sozialforumsbewegung und bei Attac. Ich trat 2004 zur Gründung in die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit ein, später der Partei DIE LINKE. Seit 2009 bin ich für die hessische LINKE im Bundestag. Gemeinsam mit anderen habe ich im Jahr 2016 das Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« mitinitiiert. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne im Grundschulalter.Neben meiner Mitgliedschaft bei der LINKEN bin ich Mitglied von ver.di, attac, der Rosa-Luxemburg- Stiftung, der Naturfreunde und Unterstützerin des Netzwerks marx21.

Im Bundestag vertrete ich DIE LINKE im Verteidigungsausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. In der 17. Legislaturperiode war ich Mitglied im Kundus-Untersuchungsausschuss. Für DIE LINKE war ich von 2013 – 2017 Sprecherin für Verteidigungspolitik und bin seit 2013 Sprecherin für Religionspolitik.Darüber hinaus bin Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand von DIE LINKE. Für DIE LINKE arbeite ich im Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« mit.

Frieden, Abrüstung und InternationalesJahr für Jahr beschließt die Bundesregierung einen Rekord-Rüstungshaushalt. Sie schickt die Bundeswehr in immer mehr Auslandseinsätze. Es geht darum, den wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen Deutschlands militärisch Geltung zu verschaffen. Dem setzt DIE LINKE ihren entschiedenen Widerstand entgegen. An einer Bundesregierung, die die Militarisierung vorantreibt und die Bundeswehr in Auslandseinsätze schickt, darf sich die LINKE nicht beteiligen.

Antifaschismus und AntirassismusÜbergriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, Hetze gegen Muslime und rassistische Gewalt nehmen zu - weltweit. Die LINKE bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jede andere Form von Rassismus. Mit der AfD ist eine Partei entstanden, in der Neonazis und völkische Nationalisten immer mehr Einfluss gewinnen. Mir ist es  wichtig, den rechten Parolen und der Hetze der AfD Proteste und Argumente entgegenzusetzen.

ReligionspolitikIch setze mich für die Trennung von Staat und Kirche, für das Recht auf Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Religionsgemeinschaften. Die LINKE steht gegen Diskriminierung von religiösen Minderheiten, gegen antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus. Ich engagiere mich gegen Diskriminierung und setzte mich für die rechtliche Gleichstellung von Muslimen ein.

AußerparlamentarischesGrundlegende Veränderung kommt nicht aus den Parlamenten, sondern muss auf den Straßen und Plätzen, in den Stadtvierteln und in den Betrieben erkämpft werden. Von daher hat die außerparlamentarische Arbeit der LINKEN und das Engagement in verschiedenen sozialen Bewegungen für mich eine zentrale Bedeutung. Deswegen bin ich in Bündnissen wie Aufstehen gegen Rassismus aktiv und arbeiten im Koordinierungskreis der Kontaktstelle Soziale Bewegungen der Fraktion mit.

BezügeAls Mitglied des Bundestages erhalte ich zum einen eine Abgeordnetenentschädigung (auch Diät genannt), die seit dem 01. Juli 2019 monatlich 10.083,47 Euro beträgt. Davon abzuziehen sind die Einkommensteuer und die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Als Bundestagsabgeordnete kann ich zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Ich bin in der gesetzlichen Krankenversicherung geblieben, weil ich das System der privaten Versicherungen als unsolidarisch ablehne. Der Bundestag übernimmt die Hälfte des gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrages.Es gibt keine jährlichen Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.Nach dem Abgeordentengesetz erhalte ich zudem eine Pauschale von 4.418,09 Euro. Hiervon begleiche ich Dinge die durch die Ausübung des Mandats anfallen. Das wäre zum Beispiel die Einrichtung und Unterhaltung meiner drei Wahlkreisbüros, Öffentlichkeitsarbeit, Druckkosten, Reisekosten (inkl. Hotels) oder Kinderbetreuung. Neben den Wahlkreisbüros habe ich als Mitleid des Bundestages Anspruch auf ein Büro in Berlin im Bundestag und besitze eine Freifahrkarte für die Bahn und bekomme die Kosten für Inlandsflüge ersetzt - solang sie mandatsbezogen sind.Hinzu kommt noch das sogenannte »Konto für Sachleistungen«, in dem jährlich ein Betrag von 12.000 Euro zur Verfügung steht. Diese Summe wird nicht ausgezahlt, sondern Büro- und Geschäftsbedarf abgerechnet werden. SpendenIch spende regelmäßig rund 3000 Euro im Monat an DIE LINKE, Tafel Offenbach, Spendenverein der Linksfraktion, Verdi, Aufstehen gegen Rassismus, Marx21, Verdi, Naturfreunde, Attac, Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald Dora u.a., darüber hinaus spende ich Einzelbeträge an verschiedene Projekte und Initiativen. Mitarbeiterinnen und MitarbeiterNeben den genannten Bezügen stehen mir monatlich 22.201,00 Euro für Mitarbeiter/innen zur Verfügung, die mir im parlamentarischen Alltag unterstützend zur Seite stehen. Dieses Geld erhalte ich nicht direkt, es wird durch die Bundestagsverwaltung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlt. NebentätigkeitenIch habe keine bezahlte Nebentätigkeit.

(Stand der Angaben: August 2019)