Jugendoffiziere, Drohnenkrieg… Was die Bundesregierung unter Umbau der Bundeswehr versteht

Eurohawk-Debakel, Drohnenkrieg, Afghanistan: die Bundeswehr steht im Mittelpunkt des Wahlkampfes. Der Grund dafür geht über die Tagespolitik hinaus: In den vergangenen zwanzig Jahren haben SPD- und CDU-geführte Bundesregierungen die Bundeswehr zu einer weltweit agierenden Interventionsarmee umgebaut.

Dafür sollen Waffensysteme her, mit denen die Bundeswehr an weitentfernten Orten bombardieren kann, ohne Bodentruppen einzusetzen. Das ist der Sinn der Aufrüstung mit Drohnen.

Doch die Bundesregierung hat ein Problem: die weltweiten Einsätze sind unpopulär in der deutschen Bevölkerung. Der Bundeswehr fehlt es an Nachwuchs. Deshalb schickt sie Jugendoffiziere in die Schulen, um Kinder und junge Erwachsene anzuwerben.

Beteiligung am Drohnenkrieg im Ausland, Militarisierung des Schulunterrichts im Innern: Das sind zwei Seiten derselben Medaille. Was können wir tun, um uns dagegen zu wehren?

Diskussionsveranstaltung

mit Barbara Cardenas, MdL, Die LINKE und Christine Buchholz, MdB, Die LINKE

Flyer

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