Deutsche imperialistische Politik und der Einsatz in Mali

Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Autoritärer Staatsumbau im Dienste des deutschen Imperialismus” — des SDS Frankfurt

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und angesichts der zahlreichen bewaffneten Konflikte auf der Erde wollen wir rekapitulieren, welche Interessen in diese Tragödie geführt haben. Dabei werden wir diskutieren, mit welchen Kriegszielen das Deutsche Reich 1914 in den Krieg gezogen ist. Einige wurden nach Kriegsende weiterverfolgt und bis heute teilweise erfüllt wurden. Welche historischen Kontinuitäten und welche Brüche sich feststellen lassen, wird Arnold Schölzel thematisieren.
„Die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind ein Stück weit Normalität geworden. Das war nicht immer so“, schreibt die Bundeswehr auf ihrem Online-Auftritt. Warum es scheinbar „normal“ ist, dass deutsche Soldaten in 16 Missionen außerhalb deutschen Staatsgebietes im Einsatz sind und welche Interessen und Strategien die Bundesrepublik mit diesen Militäreinsätzen verfolgt, werden Fraidoon Amel und Christine Buchholz anhand der Beteiligung am Krieg in Afghanistan und des gefährlichen Einsatzes in Mali, der bisweilen als „zweites Afghanistan“ bezeichnet wird, diskutieren.

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