KopftuchträgerInnen in öffentlichen Berufen?!

Christine Buchholz (Bundestagsabgeordnete, DIE LINKE)
Rayan Kassem (Abiturientin)
Moderation: Ismail Al Kayed, Kreisvorstand DIE LINKE.Oder-Spree

Der Islam wird heute in vielen Medien häufig als gleichbedeutend mit der Unterdrückung der Frau dargestellt. Insbesondere das Kopftuch wird als Ausdruck rückschrittlicher Ideen porträtiert. Diese Debatte führt innerhalb Deutschlands und anderer westlicher Staaten zur Ausgrenzung und Dämonisierung des Islams. Die Wirklichkeit in muslimisch geprägten Ländern ist ganz anders als die verbreiteten stereotypischen Behauptungen vermuten lassen.
Das Kopftuch bringt ein Bekenntnis zum muslimischen Glauben zum Ausdruck. In Berlin ist es nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes nicht möglich mit dem Kopftuch in Grundschulen zu unterrichten. Mit dem in Berlin geltenden Neutralitätsgesetz sollen religiöse Symbole aus dem allgemeinbilden Schulen herausgehalten werden. Zu Recht, argumentieren diejenigen, die eine Trennung von Staat und Religion gefährdet sehen. GegnerInnen dieser Entscheidung sehen darin ein Integrationshemmnis für muslimische Frauen auf dem Arbeitsmarkt und somit in der Gesellschaft.

• Doch was ist das Kopftuch überhaupt?
• Ist es gerecht, es nur mit Zwang und Unterdrückung in Verbindung zu bringen?
• Inwieweit kann das Kopftuch auf dem Kopf von Lehrkräften SchülerInnen beeinflussen?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und euch am Donnerstag diskutieren

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