Kundgebung: Keine faulen Kompromisse – Weg mit § 219a!

Kristina Hänel, Nora Szász, Natascha Nicklaus,…
Gegen sie und viele weitere Ärzt*innen laufen momentan Strafverfahren nach § 219 a StGB. Angezeigt wurden sie von religiösen Fundamentalisten, die den Paragrafen missbrauchen, um Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch aus dem Internet zu verbannen.
Am 22. Februar wollen wir dagegen ein öffentliches Zeichen setzen! An diesem Tag wird der Bundestag über Gesetzentwürfe zur Streichung oder Änderung von § 219 a StGB debattieren. Während sich die SPD, die Grünen und die Linken für eine Streichung aussprechen, verhält sich die FDP noch zögerlich.

Lasst und gemeinsam vor dem Bundestag zeigen:

- Wir lassen uns nicht einschüchtern von religiösen Fundamentalist*innen!
- Wir sind solidarisch mit den angezeigten Ärzt*innen!
- Wir sind viele und wir setzen uns für eine Streichung des Paragrafen 219a StGB ein!

Beteiligt euch aktiv an der Kundgebung und der Aktion.

Was solltet ihr mitbringen?
- 2 Streifen Klebeband
- Arztkittel, Plastik-Stethoskop oder ein Schild mit der Aufschrift § 219a StGB

Wie läuft die Aktion ab?
Ab 15 Uhr sammeln wir uns vor dem Reichstag. Schweigend verbringen wir einige Minuten mit zugeklebten Mündern. Nachdem ein Signal ertönt zerreißen wir gemeinsam die Schilder, machen das Klebeband ab und brechen in Jubel aus.

Anschließend folgen Redebeiträge seitens des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung. Ärzt*innen, Medizinstudent*innen, Berater*innen und Betroffene sollen zu Wort kommen können.
Außerdem sind Vertreter*innen der Bundestagsfraktionen, die sich für die Streichung bzw. eine Änderung des Paragrafen einsetzen, eingeladen ein Grußwort zu halten.

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