Islamfeindlichkeit: Türöffner für die neue Rechte

 

Mit Iman Andrea Reimann (Vorsitzende des Deutschsprachigen Muslimkreises e.V. (DMK Berlin e.V.),  Mitglied im Zentralrat der Muslime Deutschland (ZMD) und in der Islamischen Förderation Berlin (IFB), Armin Langer (Koordinator der Salaam-Schalom Initiative, Autor des Buches „Ein Jude in Neukölln“) und Christine Buchholz

Muslime in Deutschland erfahren täglich Ausgrenzung und zunehmend auch Gewalt. Islamfeindlichkeit ist derzeit die aggressivste und am weitesten ausgreifende Form von Rassismus in Deutschland.

Großen Anteil haben daran Politik und Medien: Seit Beginn des »Krieges gegen Terror« im Jahr 2001 kultivieren sie das Feindbild Islam, obwohl in Deutschland die allermeisten Terrorangriffe von Rechten verübt werden. Die negative Berichterstattung über den Islam bereitet seit Jahren den Boden, auf dem Rechte wie AfD und Pegida aufbauen.

Wir wollen klären: Welche Rolle spielt antimuslimischer Rassismus in der Strategie der extremen Rechten in Deutschland? Welche Perspektiven hat der gemeinsame Widerstand?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Marxismuss-Kongress

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