Gegen Ausgrenzung und Rassismus – für eine echte Alternative!

Eine Veranstaltung der LINKEN Viernheim.

Asylrechtsverschärfungen, Abschottung und zunehmende Abschiebungen – sogar ins von Krieg gebeutelte Afghanistan: Die vermeintliche „Willkommenskultur“ für Geflüchtete weicht immer mehr einer „Verabschiedungskultur“. Parallel dazu haben rechtspopulistische Kräfte, die dieser Politik das Wort reden, großen Zulauf und treiben die Regierungen auf Landes- und Bundesebene vor sich her.
In Teilen der Bevölkerung gibt es die Befürchtung, dass die Aufnahme von Geflüchteten den eigenen Lebensstandard bedroht – man fürchtet Lohndrückerei, Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum oder überhaupt zu hohe Kosten für die Gesellschaft. DIE LINKE ist der Meinung, dass es falsch ist, geflüchtete Menschen zum Sündenbock für soziale Probleme zu machen. In einer Zeit, in der massenhaft Wohnungen leer stehen, in der eine kleine Minderheit von Superreichen einen immer größer werdenden Anteil des gesellschaftlichen Wohlstandes besitzt, in der alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft unter den Folgen von Kürzungen, Privatisierung und Sozialabbau leiden, ist es falsch, so zu tun als wären es die Geflüchteten, die Schuld daran seien, dass nicht alle in dieser reichen Gesellschaft eine menschenwürdige Existenz haben.
Bei dieser Veranstaltung werden die Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz sowie Seán McGinley,Vorstandsmitglied der Viernheimer LINKEN, erklären, warum der gemeinsame Kampf gegen Rassismus, Ausgrenzung und soziale Ungleichheit und für eine solidarische Gesellschaft die bessere Antwort ist auf die sozialen Probleme unserer Zeit.

Drucken