Wie viel Religion verträgt die Gesellschaft?

Während im westlichen Europa Religion und Glaube zusehends in den Bereich des Privaten zurückgedrängt werden, erleben wir in anderen Regionen der Welt wie Russland, der Türkei und selbst in Israel eine Renaissance der Religion im öffentlichen Raum.

Die Reformation hat einerseits eine Trennung der Aufgaben von Staat und Kirche hervorgebracht, andererseits hat die Kirche jedoch auch lange Zeit eine allzu staatstragende Rolle eingenommen.

Heutzutage ist das Christentum nur eine Option unter vielen auf dem Marktplatz der Weltanschauungen und Religionen. Vor diesem Hintergrund halten manche die in Deutschland gewachsene Kooperation zwischen Kirche und Staat für nicht mehr zeitgemäß; es gilt sie abzuschaffen. Was bedeuten die gesellschaftlichen Veränderungen für die Religion, für ihre Rolle in der Gesellschaft und ihr Verhältnis zur Politik?

Darüber diskutieren der Kulturbeauftragte der EKD Johann Hinrich Claussen und die religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag Christine Buchholz, Moderation: Jörg Herrmann, Evangelische Akademie der Nordkirche

Eine Veranstaltung im Rahmen der Martinstage. Das Hamburger Luther-Lesefestival 2016.

Die Karten für 10 € bekommen Sie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und beim NDR Ticketshop

 

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