Feindbild Islam: Türöffner für die neue Rechte

Eine Veranstaltung im Rahmen des Marxismuss-Kongress

Die wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland äußert sich in alltäglicher Ausgrenzung und zunehmend auch in Gewalt. Sie derzeit ist die aggressivste und am weitesten ausgreifende Form von Rassismus in Deutschland. Politik und Medien haben daran einen großen Anteil: Obwohl in Deutschland die allermeisten Terrorangriffe auf das Konto der Rechten gehen, kultivieren sie seit Beginn des »Krieges gegen Terror« im Jahr 2001 das Feindbild Islam. Die negative Berichterstattung über den Islam hat über Jahre den Boden bereitet, auf dem Rechte wie AfD, Hogesa und Pegida jetzt aufbauen können. Wir wollen diskutieren: Welche Rolle spielt die Mobilisierung gegen Muslime in der Strategie der extremen Rechten in Deutschland? Welche Perspektiven hat der gemeinsame Widerstand?

Mit: Christine Buchholz (MdB), Betül Ulusoy (Juristin und Initiatorin der Aktion MuslimaPride) und Florian Illerhaus (Religionswissenschaftler)

 

Drucken