Zwischen Religionsfreiheit und Diskriminierung: Wie neutral ist der Staat?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Marxismuss-Kongress

Die Linke steht für die Trennung von Staat und Religion. Tatsächlich aber bevorzugt der deutsche Staat das Christentum gegenüber anderen Religionen – beispielsweise durch das Eintreiben der Kirchensteuer oder die Durchführung des Religionsunterrichts. Religiöse Minderheiten fordern daher eine Gleichstellung und das Recht, bestimmte Praktiken ausüben zu dürfen. Politikerinnen und Medienvertreter diskutieren kontrovers, wie sie sich hierzu positionieren sollen. Die Debatten über Kopftuchverbot, Beschneidung oder islamischen Religionsunterricht sind einige Beispiele dafür. Wie verhält sich ein Neutralitätsgebot des Staates zu individuellen Rechten auf Religionsausübung? Wie ist das Verhältnis von Religion und gesellschaftlicher Unterdrückung und wie sollen sich Linke positionieren?

Mit: Christine Buchholz (MdB), Armin Langer (Koordinator Salaam-Schalom Initiative) und Iman Andrea Reiman (Vorsitzende Deutschsprachiger Muslimkreis)

Drucken