Kapitalismus bedeutet Krieg – Neue Verantwortung – oder alte Interessen?

Diskussionsveranstaltung der LINKEN – Kreisverband Bremen Links der Weser

mit Christine Buchholz (MdB) und Peter Erlanson (Mitglied der Bremischen Bürgerschaft)

„Die Fokussierung auf ‚neue Bedrohungslagen’ verdeckt den zentralen Fakt, dass Kapitalismus und Krieg untrennbar miteinander verbunden sind. (…) Denn: In einer Welt der allseitigen Konkurrenz wird die Verteidigung der Interessen der einen als Bedrohung der Interessen der anderen wahrgenommen.

Wir sind gerade Zeuge eines solchen Prozesses. (…) Frau von der Leyen hat in diesem Sinne vorgestern auf der Weißbuchkonferenz die neue Marschroute begründet. Sie sagte – ich zitiere: „Unsere Interessen haben keine unverrückbare Grenze, weder geografisch noch qualitativ“. (…) Nach Clausewitz ist der Krieg nichts als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Das heißt im Umkehrschluss: die Politik kann auch die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln sein …“ (Christine Buchholz)

„Gauck war auf Staatsbesuch in Norwegen. Bei diesem Besuch äußerte sich Gauck im Deutschlandfunk wie folgt: „Ich habe das Gefühl, dass unser Land eine Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen sollte zugunsten einer größeren Wahrnehmung von Verantwortung. (…) Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen.“ (…) 

Sieht man/frau sich die aggressive Politik der EU unter deutscher Führung in der Ukraine an, so läßt sich vermuten, in welche Richtung das Ganze geht. Verantwortung?
Nein, Schluß mit der Leisetreterei, Schluß mit dem Friedensgetue: Die Deutschen sind wieder wer! Wirtschaftlich allemal. Nur noch einen kleinen Waffengang …“ (Peter Erlanson)

Flugblatt zur Veranstaltung

 

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