Ägypten zwei Jahre nach Beginn der Revolution – Ein politischer Reisebericht

Weltweit hielten die Menschen Anfang 2011 den Atem an und verfolgten gebannt, wie der arabische Frühling in Ägypten nach dem Sturz Mubaraks ausgehen würde. Eine Reihe von Massenmobilisierungen konnte verhindern, dass das Militär die Macht zurückerobert und den revolutionären Prozess abwürgt. Doch die sozialen Probleme blieben ungelöst. Die Arbeiterbewegung antwortete mit einer enormen Streikwelle. Der Streit um die neue Verfassung hat zu einem sich verschärfenden Konflikt mit Präsident Mursi und der Muslimbrüderschaft geführt, denen vorgeworfen wird, die Revolution zum eigenen Nutzen kapern zu wollen.

Christine Buchholz, Abgeordnete für die DIE LINKE im Bundestag, reiste im September nach Ägypten. Sie führte Gespräche mit Revolutionären, Gewerkschaften, Frauenrechtlerinnen und Aktiven aus sozialen Bewegungen, aber auch mit Vertretern der regierenden Muslimbrüderschaft.

Wo steht die Revolution und wie kann sie erfolgreich sein? Das wird im Anschluss an einen Diavortrag mit Christine Buchholz diskutiert.

Veranstalter: AG Frieden und internationale Politik in der LINKEN und der Club Voltaire

Ankündigung auf der Seite des Club Voltaire

Drucken