Christine Buchholz

Friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

Artikel der Kategorie ‘Hessen’

Manroländer und ihre Familien sind wichtiger als Profite der Allianz

20. Januar 2012 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen, Presseerklärungen

Zerschlagung von manroland:

Manroländer und ihre Familien sind wichtiger als Profite der Allianz

Zur geplanten Zerschlagung von manroland erklärt Christine Buchholz, Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE. mit Wahlkreis in Offenbach:

„Die Entscheidung, die Hälfte der Belegschaft an den Standorten Offenbach, Plauen und Augsburg von manroland in Deutschland abzubauen, haben das Management und der Gläubigerausschuss über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt. Sie nützt nur den Managern und Banken. Die Leistungen der Beschäftigten für das Unternehmen werden missachtet und ihre Familien in Existenznot gestürzt.

Es wäre Aufgabe Regierungen in Bund und Land gewesen, angesichts der größten Firmenpleite in Deutschland seit zwei Jahren einzugreifen und die Vernichtung von 2000 Arbeitsplätzen abzuwenden. Schließlich war es auch möglich, für die Sicherung der Banken und ihrer Gewinne wurden in Rekordgeschwindigkeit immer neue milliardenschwere Rettungsschirme aufzuspannen. Doch die Familien von Arbeitern und Angestellten sind der CDU und der FDP egal.

Ich sage: Die Manroländer und ihre Familien sind wichtiger als die Profite der Banken und Konzerne. (weiterlesen…)

Solidarität mit den Beschäftigten von manroland

13. Dezember 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Aus der LINKEN, Hessen

Solidarische Grüße an die Beschäftigten von manroland in ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze schickten heute aus Berlin von links nach rechts: Sabine Leidig, Werner Dreibus, Gregor Gysi, Caren Lay, Christine Buchholz, Klaus Ernst und Wolfgang Gehrcke.

Am 12. Dezember hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit einigen Mitgliedern unserer hessischen Landtagsfraktion, den Standort von manroland in Offenbach zu besuchen und dort die Betriebsratsvorsitzende Alexandra Roßel, den zuständigen Sekretär und den stellvertretenden Bevollmächtigten der IGM Offenbach, Peter Wich und Markus Philippi zu treffen. Alle berichteten uns von der Stimmung und den Ängsten in der Belegschaft, geplanten weiteren Aktionen und der Notwendigkeit, Öffentlichkeit zu schaffen für die Situation der Beschäftigten. Im Anschluß bekamen wir einen kleinen Einblick ins Werk, dort ist auch das Foto entstanden.

Landesregierung verharmlost militante Nazis in Hessen

2. Dezember 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Gegen Rechts, Hessen

Nordhessen ist Zentrum der militanten Rechten. Auch mein Wahlkreisbüro wurde 2011 mehrmals von Nazis angegriffen. Ich verweise hier auf eine Pressemitteilung der hessischen Fraktionsvorsitzendin der Linken, Janine Wissler, die Volker Bouffier und Boris Rhein auffordert Schluss mit der Verharmlosung und dem Flankenschutz für die militante Rechte in Hessen zu machen.

Beschäftigte von manroland nicht im Stich lassen

25. November 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen, Presseerklärungen

Die beantragte Insolvenz von manroland  ist eine Katastrophe für die 6600 Beschäftigten, davon allein 1900 in Offenbach. Und es ist eine Katastrophe für die Stadt, die mit der Insolvenz von manroland den letzten großen Arbeitgeber im einst so traditionsstarken Maschinenbau zu verlieren droht. Jetzt ist die hessische Landesregierung gefordert  gemeinsam mit den Landesregierungen von Bayern und Sachsen und den Eigentümern alles dafür zu tun, damit die Beschäftigten nicht in die Arbeitslosigkeit gehen und alle drei Standorte erhalten bleiben.

Besonders schlimm ist, dass es sich um eine Katastrophe mit Ansage handelt. Seit Jahren kriselt das Unternehmen. Doch statt auf den Erhalt der Arbeitsplätze  setzte das Management vor allem auf Arbeitsplatzabbau und die  Verschlechterung der Arbeitsbedingen. Noch  im letzten Jahr verkündete Vorstandschef Finkbeiner, dass die Firma sich in der Krise neu erfinden müsse – mit neuen Strukturen, Prozessen, Innovationen und Perspektiven. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Die Eigentümer Allianz und MAN stehlen sich aus der Verantwortung. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Beschäftigten.

Als Bundestagsabgeordnete der Partei  DIE LINKE mit Wahlkreis in Offenbach erkläre ich meine ausdrückliche Solidarität mit den Beschäftigten von manroland.  Ich fordere Allianz und MAN auf, den Insolvenzantrag zurückzuziehen und selbst genügend Kapital für die Rettung des Unternehmens zur Verfügung zu stellen. Immerhin steht hinter MAN der mit 9 Milliarden Euro Rekordgewinne erzielende VW-Konzern. Doch auch die hessische Landesregierung sollte staatliche Hilfen zur Rettung der Arbeitsplätze geben . Diese müssen jedoch an eine Arbeitsplatz- und Standortgarantie  gebunden werden und der öffentlichen Hand und der Belegschaft Einfluss auf die Geschäftspolitik bei manroland garantieren.

Halbzeitbilanz meiner Arbeit im Bundestag

13. Oktober 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Aus der LINKEN, Hessen

Anlässlich des Parteitages der hessischen LINKEN am 2./3. Oktober in Wetzlar habe ich Bilanz meiner ersten zwei Jahre im Bundestag gezogen. Neben Berichten über die Schwerpunkte meiner Arbeit, Afghanistan, Sudan und Bundeswehr gibt es Informationen zu meinen Aktivitäten in Hessen sowie ein aktueller Blick auf die Proteste in Nordafrika.

Die ganze Bilanz kann man hier ansehen.

Ergänzend hierzu der Flyer der hessischen Bundestagsabgeordneten der LINKEN zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirms.

Ohne Rüstung leben – und arbeiten

25. August 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen, Nein zum Krieg

Die Gewerkschaftsjugend spielt eine wichtige Rolle bei zahlreichen friedenspolitischen Aktivitäten. So war sie zum Beispiel Bündnispartner bei den diesjährigen Protesten gegen die Präsenz der Bundeswehr auf den Hessentag. Vor allem das Thema Rekrutierung und Werbung, so zum Beispiel auf Ausbildungsmessen und in Schulen ist bei vielen lokalen Gewerkschaftsjugendgruppen ein Kampagnenschwerpunkt. Aufgrund dieses gemeinsamen Interesses entstand die Idee, während der Sommertour “Arbeit und Zukunft” der hessischen und thüringischen Bundestagsabgeordneten ein Gespräch mit der südhessischen Gewerkschaftsjugend zu führen.

Am 16.8.2011 trafen wir uns im Rahmen dieser Sommertour der hessisch-thüringischen Bundestagsabgeordneten im Gewerkschaftshaus in Darmstadt mit aktiven jungen ver.di-Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern zu einem Meinungsaustausch.
Hauptthema der von den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern angeregten Gesprächsrunde war der Konflikt „Rüstungsbetriebe und Bundeswehr / Gewerkschaften als Teil der Friedensbewegung“. Über mehrere Stunden wurden Fragen gestellt, allgemeine friedens- und rüstungspolitische Aspekte angesprochen und konkrete Handlungsmöglichkeiten diskutiert. (weiterlesen…)

Besucherinnengruppe im Bundestag

22. August 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen


Vergangene Woche hat wieder eine Gruppe aus Hessen Berlin und den Bundestag besucht. Das besondere war diesmal, dass es eine reine Frauengruppe war. 50 Hessinnen hatten über drei Tage ein abwechslungsreiches Programm. An dieser Stelle möchte ich mich für den Besuch bedanken und freue mich auf weitere Besuchergruppen im Herbst.

Bundeswehrwerbung ist geschmacklos, nicht die Aktion “Kein Werben fürs Sterben auf dem Hessentag”

19. Juni 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen, Nein zum Krieg, Presseerklärungen

Zur Kritik des CDU-Generalsekretärs Hermann Gröhe an der erfolgreichen Aktion des Bündnisses “Bildung ohne Bundeswehr” erklärt die Hessische Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz, DIE LINKE:

Das Werben für die Bundeswehr in Schulen, Universitäten, auf Ausbildungsmessen und Volksfesten ist geschmacklos und nicht der Protest dagegen. Regierung und Bundeswehr nutzen schamlos die Perspektivlosigkeit vieler Jungendlicher angesichts miserabler Bildungschancen aus. Deswegen war die Aktion, an der sich 100 Personen beteiligt haben, ein voller Erfolg und eine Steigerung zu den Protesten auf dem letzten Hessentag in Stadtallendorf.

Ich gratuliere dem Bündnis “Bildung ohne Bundeswehr” für die erfolgreiche Aktion. DIE LINKE wird weiter Proteste von Gewerkschaften und Friedensbewegung gegen die Bundeswehrwerbung unterstützen.

Protestaktion auf dem Hessentag

14. Juni 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Aktionen, Hessen, Nein zum Krieg

40 Aktivisten der LINKEN, Gewerkschaften und verschiedenen Friedensinitiativen haben am Pfingstmontag gegen die Präsenz der Bundeswehr auf dem diesjährigen Hessentag protestiert. Während eines Appells, bei dem der hessische Ministerpräsident Bouffier „verdiente“ Soldaten auszeichnete, gelangte die Hälfte der Gruppe auf das Gelände und konnte dort ein Transparent mit der Aufschrift „Truppen raus aus Afghanistan“ entrollen. Weitere Aktivisten wurden von Feldjägern und Polizei am Betreten des Parkgeländes gehindert oder gewaltsam weggetragen. Die Demonstranten protestierten mit der Aktion gegen die massive Werbekampagne der Bundeswehr und gegen Auslandeinsätze.

Kein Werben fürs Sterben auf dem Hessentag in Oberursel!

10. Juni 2011 Von: Christine Buchholz Kategorie: Hessen, Nein zum Krieg, Presseerklärungen

Auch auf dem diesjährigen Hessentag in Oberursel bei Frankfurt ist die Bundeswehr wieder präsent um mit ihrem “Karrieretruck”, sowie Panzern und einem Kampfflugzeug zum Anfassen Werben fürs Sterben und Töten zu betreiben.

Nicht erst seit der Aussetzung der Wehrpflicht braucht die Bundeswehr junge Menschen, die bereit sind an Auslandseinsätzen teilzunehmen.

Der neue Verteidigungsminister de Maiziere sagt es ganz offen: Es geht um die Interessen der “Exportnation” Deutschland angesichts von drohender Rohstoffknappheit und Unsicherheit der Handelswege. Was vor einem Jahr noch den Rücktritt des Bundespräsidenten nach sich zog, wird inzwischen laut und deutlich von der Bundesregierung gesagt.

Doch nur wenige sind bereit das Risiko eines Auslandseinsatzes auf sich zu nehmen. So rührt die Bundeswehr um so lauter die Werbetrommel und nutzt so die Perspektivlosigkeit junger Menschen aus. Vor allem in strukturschwachen Regionen ohne zivile Ausbildungsmöglichkeiten bleibt jungen Menschen die Bundeswehr als eine der wenigen Möglichkeiten, sich und ihre Familien zu versorgen.

Das diese Karriere bei der Bundeswehr kein Abenteuer ist, sondern eine Verpflichtung zum Auslandseinsatz bedeutet, wird dabei oft verschwiegen. Ebenso wenig tauchen das Risiko seelischer und körperlicher Verwundung in den Werbemaßnahmen auf. Mittlerweile sind 52 deutsche Soldaten in Afghanistan getötet und tausende traumatisiert worden – darüber hinaus sind unzählige afghanische Menschen von ausländischen Truppen getötet worden.

Das Sterben und Töten wird die Bundeswehr auf dem Hessentag verschweigen. Dagegen wendet sich DIE LINKE. Ich unterstütze die Protestaktion des Bündnisses  “Bildung ohne Bundeswehr” am 18. Juni in Oberursel, aber auch die zahlreichen Initiativen gegen Bundeswehrbesuche in Schulen, Arbeitsämtern und auf Bildungsmessen.

Das Flugblatt des Bündnisses “Bildung ohne Bundeswehr” ist hier zu finden: http://christinebuchholz.de/wp-content/uploads/2011/06/Bündnis-Flyer-BW-Hessentag.pdf